Hinweis zur Verarbeitung

Rot-, Reh- und Gamswild wird fachgerecht aus der Decke geschlagen, Durch das Zerlegen oder waidmännisch ausgedrückt dem Zerwirken ergeben sich folgende küchenfertige Teilstücke beim Reh:

Rücken
Rücken und Keule liefern die feinsten Stücke Wildbret. Das Fleisch eignet sich zum Kurzbraten oder hervorragend zum Grillen (Scheiben vom Rehrücken mit Knochen).

Keule-Schlegel
In einigen Rezepten ist häufig auch die Rede von Schlegel, Ober- und Unterschale sowie Nuss. Alles Teile der Keule. Die einzelnen Muskelpartien erleichtern ein Zerteilen. Schlegelfleisch eignet sich ebenfalls zum Braten, Schmoren, für Kurzgebratenes und zum Grillen. Probieren Sie einmal eine Scheibe vom Rehschlegel auf Ihrem Grill, Sie werden begeistert sein.

Blätter
Mit Blatt wird das Schulterblatt bezeichnet. Das Schulterblatt mit Knochen eignet sich hervorragend als Schmorgericht. Ausgelöst kann dieses als Rollbraten oder als Ragout verwendet werden.

Hals
Der Hals wird auch „Träger“ bezeichnet. Das Wildbret des Trägers kann im Ganzen geschmort werden oder als Ragout oder Gulasch zubereitet werden.

Rippen
Das Fleisch wird meist abgelöst und in einer schmackhaften Suppe oder Sugo verarbeitet. Natürlich können auch Rippchen zubereitet werden.

Leber, Herz, Lunge.
Für Liebhaber von Innereien gilt eine geröstete Rehleber als Genuss. Aus Herz und Lunge kann ein hervorragendes Beuschel zubereitet werden.